Inhaltsverzeichnis
- Universe Religion formuliert die Frage neu: Es geht nicht mehr um statistisch wahrscheinliches außerirdisches Leben, sondern darum, ob GOTT hat anderswo Leben geschaffen durch Evolutionäre Schöpfung.
- Das Leben auf der Erde wird als bewusst geschaffen angesehen, wobei Anpassung, Mutation und Selektion zwar anerkannt werden, jedoch nicht als ausreichend erachtet werden, um lebende Organismen ohne das Wirken eines Schöpfers zu erklären.
- Es gibt keine verlässlichen Beweise für intelligente außerirdische Zivilisationen; andere bewohnte Welten werden als Möglichkeit betrachtet, der man eher mit Vorsicht als mit Gewissheit begegnet.
- Die Menschheit gilt als ausgereifte Schöpfung, deren Form voraussichtlich nicht abgelöst wird, wobei zukünftige menschliche Zivilisationen möglicherweise entstehen könnten durch GOTT auf anderen geeigneten Planeten.
Wenige Fragen fesseln die menschliche Vorstellungskraft so stark wie die Möglichkeit von Leben jenseits der Erde.
Seit Jahrhunderten blicken die Menschen zum Nachthimmel und fragen sich, ob es unter den unzähligen Sternen andere Wesen geben könnte. Die moderne Astronomie hat diese Neugier nur noch verstärkt. Tausende von Planeten wurden bereits außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt, und viele weitere warten wahrscheinlich darauf, gefunden zu werden.
Die Frage ist nicht mehr, ob es anderswo Planeten gibt.
Die Frage ist, ob es anderswo Leben gibt.
Die wissenschaftliche Perspektive
Aus wissenschaftlicher Sicht erscheint die Möglichkeit vernünftig.
Das Universum enthält eine riesige Anzahl von Sternen und Planeten. Einige dieser Planeten haben wahrscheinlich Bedingungen, die denen auf der Erde ähneln. Wenn sich hier Leben entwickelt hat, argumentieren viele Wissenschaftler, dass es sich auch woanders entwickelt haben könnte.
Innerhalb dieses Rahmens ist die Debatte weitgehend statistisch. Je größer und älter das Universum erscheint, desto mehr Gelegenheiten gibt es für Leben, zu entstehen.
Die Universumsreligion geht die Frage anders an.
Eine andere Frage
Die Universelle Religion fragt nicht primär, ob Leben von selbst entstehen kann.
Es wird gefragt, ob das Leben woanders erschaffen wurde.
Diese Unterscheidung ist wichtig.
Nach der Universumsreligion wird Leben nicht als Ergebnis rein ungeleiteter Prozesse verstanden. Der Schöpfer war an der Entstehung lebender Organismen durch das beteiligt, was die Universumsreligion als evolutionäre Schöpfung beschreibt.
Adaptation, Mutation und Selektion bleiben Teil der Geschichte.
Sie werden einfach nicht als die ganze Geschichte angesehen.
Die zentrale Frage lautet daher:
Hat der Schöpfer bereits Leben jenseits der Erde etabliert?
Was wissen wir eigentlich?
Die ehrliche Antwort ist, dass wir es nicht wissen.
Derzeit besitzt die Menschheit keine allgemein anerkannte Beweise für intelligente außerirdische Zivilisationen.
Die Universumsreligion behauptet ebenfalls nicht, verlässliche Informationen über bewohnte Welten jenseits der Erde zu besitzen.
Spekulieren ist einfach.
Wissen ist schwieriger.
Aus diesem Grund bleibt Vorsicht angebracht.
Die Existenz anderer bewohnter Welten bleibt eine Möglichkeit und keine Gewissheit.
Menschheit als reife Schöpfung
Viele Diskussionen über außerirdisches Leben gehen davon aus, dass andere Zivilisationen fortschrittlicher sein müssen als die Menschheit.
Die Universelle Religion teilt diese Annahme nicht.
Es schlägt vor, dass der Mensch eines der erfolgreichsten Werke des Schöpfers darstellt.
Der menschliche Körper vereint Mobilität, Fingerfertigkeit, Kommunikation und Intelligenz auf bemerkenswert wirkungsvolle Weise. In der langen Geschichte des Lebens auf der Erde sind unzählige biologische Formen entstanden und wieder verschwunden. Doch die Grundstruktur des menschlichen Organismus hat sich als außergewöhnlich leistungsfähig erwiesen.
Aus diesem Grund erwartet die Universelle Religion nicht das Entstehen grundlegend überlegener biologischer Wesen, die die Menschheit obsolet machen.
Die Menschheit wird nicht als unfertiger Entwurf betrachtet, der ersetzt werden muss.
Es gilt als eine ausgereifte Schöpfung, deren Zukunft weit über die Erde hinausreichen könnte.
Die Zukunft des Lebens im Universum
Diese zukunftsorientierte Perspektive ist einer der markantesten Aspekte der Universellen Religion.
Die Frage ist nicht nur, ob es bereits andere bewohnte Welten gibt.
Die Frage ist, wie viele bewohnte Welten es in Zukunft geben mag.
Die Universumsreligion erwartet, dass GOTT den Schöpfungsprozess auf geeigneten Planeten im gesamten Universum fortsetzt. Welten mit Wasser, stabilen Umgebungen und günstigen Lebensbedingungen können schließlich Heimat für zukünftige menschliche Zivilisationen werden.
Diese Vision unterscheidet sich erheblich von populären Science-Fiction-Szenarien.
Die Zukunft wird voraussichtlich nicht hauptsächlich von riesigen Raumschiffen, die zwischen den Sternen reisen, abhängen.
Die Entfernungen sind selbst schwer vorstellbar. Das Erreichen benachbarter Sternensysteme könnte für sehr lange Zeiträume unpraktikabel bleiben.
Stattdessen erwartet die Universelle Religion, dass Gott auf geeigneten Welten direkt Leben erschaffen wird, durch denselben allgemeinen Prozess der Evolutionären Schöpfung, der das Leben auf der Erde geformt hat.
Eine größere menschliche Geschichte
Ob die Menschheit derzeit allein im Universum ist, bleibt eine offene Frage.
Die Universumsreligion bestätigt oder verneint heute nicht die Existenz anderer bewohnter Welten.
Seine Aufmerksamkeit ist auf eine größere Möglichkeit gerichtet.
Die Menschheit darf nicht für immer auf einen einzigen Planeten beschränkt bleiben.
Die Zukunft kann viele menschliche Welten enthalten, jede mit ihrer eigenen Geschichte, Kultur und Errungenschaften.
Aus dieser Perspektive ist die Erde nicht zwangsläufig das Zentrum der Geschichte.
Und es ist auch nicht das letzte Kapitel.
Es mag einfach der erste Planet sein, auf dem die Geschichte der Menschheit begann.



